Genesis - wie alles anfing…

The Outpost
Für diejenigen von uns bei DoW, die schon länger dabei sind, fing alles mit der Entdeckung und Entschlüsselung einer schon reichlich abgenutzten Schachtel von Chainmail, dem Vorläufer von D&D, an…
Als sie in eines der ersten Geschäfte von Games Workshop’s in London gestolpert oder
über nächtelanges Spielen von Microproses Master of Magic auf den Geschmack gekommen sind…

Als es uns ersteinmal erwischt hatte, gab es kein Zurück mehr. Fantasyspiele und phantastische Heldentaten würden uns nun für immer in ihren Bann ziehen!

Ein paar Jahre später. Man war quasi erwachsen geworden, und wir hatten gerade unser bisherige Firma veräußert, um stattdessen die Rechte an einem unheimlich spannenden Kartenspiel zu erwerben (Gang of Four). Es blieb nicht bei dem einen Spiel, sondern wir gründeten gleich eine ganze Firma dazu!

Nun, um diese Zeit ahnte noch niemand, dass wir mal mit einem simplen und doch bestrickenden Eisenbahnspiel den Preis « Spiel des Jahres » bekommen und somit sehr viel Erfolg haben würden. Doch wie gesagt: Damals waren wir noch ahnungslos, aber guter Dinge, und so traf man sich eines späten Nachmittags bei einem Bekannten und spielte das erste Mal ein verflixt gutes Spiel.

Dieser Bekannte war Richard Borg.

Richard Borg

Dieses Spiel war der Vorfahre zu dem, was einige Zeit darauf hierzu werden würde:

Box Front German

Doch was uns mehr als alles andere an diesem Tag in Florida fesselte, war das kaum mit Worten zu beschreibende Gefühl, dass etwas ganz Großartiges vor uns auf dem Spieltisch lag.

A heavy Hill Dwarf Einfach die Art und Weise, wie sich die phantastischen Miniaturen in der dargestellten Landschaft nahtlos mit einem täuschend einfach aussehenden Karten-Spielsystem zusammenfügten… und wie ein einziger Würfelwurf die Dramaturgie des Spielablaufs entschied.

Was jetzt im Nachhinein völlig klar erscheint, kristallisierte sich damals erst nach vielen Stunden des Nachdenkens heraus: Uns wurde bewusst, dass ein Projekt von diesem Umfang einfach noch zu groß für uns war. Dabei wären einzelne Teile davon wie das Produktdesign und die Verlagsarbeit nicht einmal das Problem gewesen - und auch die Herstellung und Vermarktung hätten wir stemmen können. Aber im Ganzen war das Projekt einfach dermaßen allumfassend und komplex. Die Herausforderungen waren zu risikoreich, um so ein Wagnis einzugehen.

So kam es, dass wir in den nächsten Jahren erst einmal mit anderen Projekten weitermachten, wobei uns dieses wirklich verflixt gute Spiel ständig im Kopf herumspukte…

Doch nach und nach wurden unsere Projekte aufwändiger und komplexer. Schließlich, nach der erfolgreichen Entwicklung und Markteinführung von Schatten über Camelot, schien uns endlich die Zeit gekommen, sich an ein wahrhaft episches Spielsystem zu wagen, das sich zu dem entwickeln würde, was heute BattleLore ist.

The Rogue

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3 Antworten zum “ Genesis - wie alles anfing… ”

  1. Björn sagt:

    Hi,

    kann es kaum erwarten mehr zu erfahren!!!!

    Bis bald

    Björn

  2. cero sagt:

    Eindrücklich, dass man so lange ein Spiel unter Verschluss halten kann, bis man wirklich reif ist dafür - das zeigt mir, DoW macht keine halben Sachen - Hut ab

  3. marcc sagt:

    Wie eigenständig wird das System sein? Kann man es durch Weglassen von Elementen auch als Kampsimulation für Gefechte im Fantasyrollenspiel verwenden? Oder ist es so komplex in sich, dass dann die Spielbalance kiptt, weil man einige Zauber oder Fabelwesen nicht zulassen will?